DeLonghi Eismaschine Gelataio ICK 5000 ICK 6000

DeLonghi Gelataio – Eismaschine im Test.

Nach unserem Umzug von Frankfurt in den Taunus war der Weg in die Eisdiele unseres Vertrauens deutlich weiter geworden. Ins Auto zu steigen, 20 km zu fahren, um mal schnell ein Eis zu essen, schien uns, wenn auch anfänglich praktiziert, mit der Zeit doch etwas übertrieben. Die Suche nach einer Eisdiele in der näheren Umgebung, fußläufig zu erreichen, brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Bis heute nicht. So reifte allmählich die Idee, Eis zu Hause selbst zu machen. Erste, eher unbeholfene Versuche brachten Solala-Ergebnisse. Nichts, mit dem wir wirklich hätten zufrieden sein können. Anfang diesen Jahres machten wir dann endlich Nägel mit Köpfen und so konnten wir vor einiger Zeit einen Neuzugang in unserer Küche verzeichnen: eine DeLonghi Gelataio Eismaschine ICK 6000.

Delonghi ICK 6000 Eismaschine
Die Delonghi ICK 6000 im Bild – die ICK 5000 ist baugleich aber in weiss

Die Delonghi gibt es in zwei Versionen:

DeLonghi Gelataio silberfarben ICK 6000

DeLonghi Gelataio weiß ICK 5000

Der Kaufprozess hatte sich zunächst als zäh erwiesen, denn obgleich uns die Maschine von der Papierform her voll überzeugt hat, war da der Preis von über 300 Euro. Diese Investition war uns dann doch etwas zu hoch. So beschlossen wir, zunächst einmal abzuwarten… Und wir hatten Glück: Irgendwann war dann die Gelataio kurzfristig doch deutlich günstiger zu haben als üblich und dann gehörte sie tatsächlich uns.

„DeLonghi Eismaschine Gelataio ICK 5000 ICK 6000“ weiterlesen

Tonkabohnen

Die Tonkabohne – Genießen, aber mit Bedacht

Die Tonkabohne hat einen sehr feinen, aber doch sehr intensiven süßlichen, etwas bitteren Geschmack und kommt geschmacklich am ehesten der Vanille nah. In der Küche wird sie vor allen Dingen beim Backen von Kuchen und Plätzchen, bei der Eiszubereitung und in der Dessertküche verwendet. Dabei sollte man Vorsicht walten lassen: Nicht nur wegen ihres Cumanin-Gehaltes sollte sie nur ganz zurückhaltend eingesetzt werden. Auch ihr spezieller, sehr intensiver Geschmack kann dazu führen, dass es schnell zu einer Überdosierung kommt.

Oft schon genügt ein Hauch, einige wenige Striche über die Reibe, um den typischen Geschmack und damit die genau richtige Dosierung zu finden.

Tonkabohnen reiben Sie am besten mit der Muskatreibe und bewahren das Pulver in einem gut verschlossenen Gefäß auf. Wegen des Gehalts an Cumarin soll die Tonkabohne nur mit Bedacht verwendet werden.
Tonkabohnen reiben Sie am besten mit der Muskatreibe und bewahren das Pulver in einem gut verschlossenen Gefäß auf. Wegen des Gehalts an Cumarin soll die Tonkabohne nur mit Bedacht verwendet werden.

 

Kipferl-Alarm

Alle Jahre wieder: Kipferl-Alarm

Vanillekipferl
So ein Genuss: Meine Vanillekipferl mit dem feinen Aroma der Tonkabohne

Vanillekipferl mit dem gewissen Extra

Alle Jahre wieder bekomme ich in der Adventszeit leckeres Weihnachtsgebäck von Freunden, Nachbarn und Verwandten geschenkt. So schmuggle ich mich erfolgreich an der eigenen Weihnachtsbäckerei vorbei. Nicht allerdings an meinen geliebten Vanillekipferln, die macht niemand so gut wie ich – denke ich wenigstens mal. Tatsache ist: das Rezept ist ganz einfach, und eigentlich gar kein besonderes. Aber ich verrate Ihnen jetzt mal einen simplen Trick, wie aus meinen Kipferln die allerbesten werden.

Echtes Aroma macht’s

Ich nehme für den Teig kein wie auch immer hergestelltes Vanillearoma sondern echtes Vanillemark aus der Schote – Bourbon Vanille ist die aromaintensivste. Aber das allein machen ja viele.

Geschmack aus der Tonkabohne

Ich allerdings füge dem Teig noch einen Hauch gemahlene Tonkabohne bei. Die Tonkabohne ist als Aromageber wegen ihres Gehalts an Cumarin nicht unumstritten(*), aber das Aroma, das sie uns schenkt, überwältigend. Vor allem beim Backen. Was schon mit dem Duft aus der Röhre verspricht, erfüllt der Geschmack: HERRLICH!

Die Zutaten:
  • 400 gr. Mehl
  • 160 gr. Zucker (gerne auch vanillisiert)
  • 350 gr. kalte Butter (in möglichst kleinen Flocken)
  • 4 Eigelb
  • 200 gr. Mandeln (geschält und fein gemahlen)
  • 2 Vanilleschoten (das Mark auskratzen)
  • 1 Prise Salz
  • Eine Prise geriebene Tonkabohne
So geht’s:

Mehl, Zucker, die Butterflöckchen, das Eigelb und das Mandelmehl mit dem Knethaken in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einem homogenen Teig verarbeiten.

Teilen Sie den Teig in vier Portionen, formen sie daraus jeweils eine Rolle und wickeln sie diese einzeln in Frischhaltefolie. Der Teig im Kühlschrank gut durchkühlen.

Nach wenigstens 2 Stunden können sie die Teigrollen Portion für Portion aus dem Kühlschrank nehmen und schnell verarbeiten, indem sie kleine Teigrollen formen und diese in Kipferlform bringen.

Auf ein Blech mit Backpapier legen und im vorgewärmten bei 160°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen. Schauen Sie einige Minuten vor Ende der Backzeit in den Ofen, die die Kipferln sollen nicht braun werden!

Noch warm wälzen Sie das Gebäck in einer Mischung aus einer 1:1 Mischung aus Puderzucker und selbst aromatisiertem Vanillezucker. Nach völligem Abkühlen kommen die Kipferl zur Aufbewahrung in eine gut verschließbare Dose. Aber wundern Sie sich nicht, wenn sie schon vor den Weihnachtstagen alle stibitzt sind!

Vanillezucker selbstgemacht. Ein Genuß!
Vanillezucker selbstgemacht. Ein Genuß!

 

(*)Lesen Sie hierzu unseren Beitrag über die Tonkabohne.

 

Hefeschnecken Kuchen CHINOIS – Style

Hefeschnecken-Kuchen Chinois-Style

Wer öfters mal in meinen Blog schaut, dem wird nicht entgangen sein, dass mich das Backen von Hefegebäck immer wieder fasziniert. Leckere Rezepte mit Hefeteig finden sich unter der Kategorie „Backlink“.

Brioches, Zöpfe, Rosinenbrötchen … ich finde Gefallen an diesen herrlich luftigen Backwaren, die immer gelingen, wenn man einige Grundregeln beachtet, die nötige Zeit des Wartens mitbringt und – wenn man nur die richtige Rezeptur in die Hände bekommt.

Erst kürzlich schickte mir eine Freundin das Rezept für einen CHINOIS, einen Kuchen aus Hefeschnecken, gefüllt mit einer Creme (*), auf das sie schwört. Vielleicht zur besseren Verständlichkeit: Der Chinois – der Klassiker – kommt aus Frankreich, ist ein Kuchen aus Schneckennudeln – eigentlich ein Brioche-Teig – die nicht einzeln gebacken, sondern zusammen in eine runde Kuchenform gesetzt werden, mit einigem Abstand, sodass sie genügend Platz haben, schön aufzugehen. Schon nach ein paar Minuten in der Röhre beginnt das wunderbare Wachstum, dem man praktisch zuschauen kann, und endet nach etwa einer halben Stunde, dann nämlich haben sich die einzelnen Schnecken dicht zusammen gekuschelt und eine schöne, goldgelbe Farbe angenommen.

(*) Gefüllt wird der Chinois traditionell mit einer Crème Pâtissière, da ich aber oft nicht allzu viel Zeit habe, gehe an die Sache eher locker heran und lasse mir für die Füllung immer etwas Neues, Einfacheres einfallen. Davon aber später mehr.

 

Dieser Hefeschnecken Kuchen mit einer Füllung aus Puderzucker, Butter, Zimt und Tonkabohnen war ratzfatz aufgefuttert.

Chinois

Aber mal langsam, von Anfang an.

„Hefeschnecken Kuchen CHINOIS – Style“ weiterlesen

Lavazza A Modo Mio

Die Kaffeekapselmaschine LAVAZZA A MODO MIO Minu im Test

Eigentlich ist unser Bedarf an Kaffeemaschinen gedeckt. Nun hat sich aber doch noch eine weitere, eine Kaffeekapselmaschine, dazu gesellt: die LAVAZZA A MODO MIO Minu (Minù) – die kleinste und puristischste unter den Kaffeekapselmaschinen von Lavazza. Das Angebot war verlockend und wir hätten zudem mal wieder einen guten Grund, einen kleinen Test zu starten. Über die Farbe – fuchsia – lässt sich streiten. Wir mochten sie zunächst überhaupt nicht, inzwischen gefällt sie uns recht gut. Ist mal was anderes und – eine Sache der Gewöhnung.
Mehr über Kaffeemaschinen: Kaffeemaschine – Tipps

„Das einfache Kapselsystem“, so der Hersteller, „macht das Zubereiten von gutem italienischen Espresso einfach wie nie zuvor“. Nun, das ist nichts Besonderes, das macht eigentlich jede Kaffeekapselmaschine ebenso.

Lavazza a Moda Mio _ Kapseln
Die Kaffeekapselmaschine LAVAZZA A MODO MIO MINU in Fuchsia ist ein Hingucker. Wir haben getestet, was sie sonst noch kann – außer glänzen.

„Lavazza A Modo Mio“ weiterlesen