Tonkabohnen

Die Tonkabohne – Genießen, aber mit Bedacht

Die Tonkabohne hat einen sehr feinen, aber doch sehr intensiven süßlichen, etwas bitteren Geschmack und kommt der Vanille geschmacklich sehr nah. In der Küche wird sie vor allen Dingen beim Backen von Kuchen und Plätzchen, bei der Eiszubereitung und in der Dessertküche verwendet.

Tonkabohnen
Tonkabohnen reiben Sie am besten mit der Muskatreibe und bewahren das Pulver in einem gut verschlossenen Gefäß auf. Wegen des Gehalts an Cumarin soll die Tonkabohne nur mit Bedacht verwendet werden.

>>> Hier können Sie in Kürze mehr über die Tonkabohne lesen.<<<

Kipferl-Alarm

Alle Jahre wieder: Kipferl-Alarm

So fein: Meine Vanillekipferl mit dem feinen Aroma der Tonkabohne
So ein Genuss: Meine Vanillekipferl mit dem feinen Aroma der Tonkabohne

Vanillekipferl mit dem gewissen Extra

Alle Jahre wieder bekomme ich in der Adventszeit leckeres Weihnachtsgebäck von Freunden, Nachbarn und Verwandten geschenkt. So schmuggle ich mich erfolgreich an der eigenen Weihnachtsbäckerei vorbei. Nicht allerdings an meinen geliebten Vanillekipferln, die macht niemand so gut wie ich – denke ich wenigstens mal. Tatsache ist: das Rezept ist ganz einfach, und eigentlich gar kein besonderes. Aber ich verrate Ihnen jetzt mal einen simplen Trick, wie aus meinen Kipferln die allerbesten werden.

Echtes Aroma macht’s

Ich nehme für den Teig kein wie auch immer hergestelltes Vanillearoma sondern echtes Vanillemark aus der Schote – Bourbon Vanille ist die aromaintensivste. Aber das allein machen ja viele.

Geschmack aus der Tonkabohne

Ich allerdings füge dem Teig noch einen Hauch gemahlene Tonkabohne bei. Die Tonkabohne ist als Aromageber wegen ihres Gehalts an Cumarin nicht unumstritten(*), aber das Aroma, das sie uns schenkt, überwältigend. Vor allem beim Backen. Was schon mit dem Duft aus der Röhre verspricht, erfüllt der Geschmack: HERRLICH!

Die Zutaten:
  • 400 gr. Mehl
  • 160 gr. Zucker (gerne auch vanillisiert)
  • 350 gr. kalte Butter (in möglichst kleinen Flocken)
  • 4 Eigelb
  • 200 gr. Mandeln (geschält und fein gemahlen)
  • 2 Vanilleschoten (das Mark auskratzen)
  • 1 Prise Salz
  • Eine Prise geriebene Tonkabohne
So geht’s:

Mehl, Zucker, die Butterflöckchen, das Eigelb und das Mandelmehl mit dem Knethaken in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einem homogenen Teig verarbeiten.

Teilen Sie den Teig in vier Portionen, formen sie daraus jeweils eine Rolle und wickeln sie diese einzeln in Frischhaltefolie. Der Teig im Kühlschrank gut durchkühlen.

Nach wenigstens 2 Stunden können sie die Teigrollen Portion für Portion aus dem Kühlschrank nehmen und schnell verarbeiten, indem sie kleine Teigrollen formen und diese in Kipferlform bringen.

Auf ein Blech mit Backpapier legen und im vorgewärmten bei 160°C (Umluft) etwa 15 Minuten backen. Schauen Sie einige Minuten vor Ende der Backzeit in den Ofen, die die Kipferln sollen nicht braun werden!

Noch warm wälzen Sie das Gebäck in einer Mischung aus einer 1:1 Mischung aus Puderzucker und selbst aromatisiertem Vanillezucker. Nach völligem Abkühlen kommen die Kipferl zur Aufbewahrung in eine gut verschließbare Dose. Aber wundern Sie sich nicht, wenn sie schon vor den Weihnachtstagen alle stibitzt sind!

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Zucker vanillisieren ist ganz einfach: Ausgekratzte Vanilleschoten ins Zuckergefäß stecken – schon nach wenigen Tagen hat der Zucker ein feines Vanillearoma angenommen. Je mehr Vanilleschoten, desto intensiver wird das Aroma.

(*)Lesen Sie hierzu unseren Beitrag über die Tonkabohne.

 

Hefeschnecken Kuchen CHINOIS – Style

Hefeschnecken-Kuchen Chinois-Style

Wer öfters mal in meinen Blog schaut, dem wird nicht entgangen sein, dass mich das Backen von Hefegebäck immer wieder fasziniert. Leckere Rezepte mit Hefeteig finden sich unter der Kategorie „Backlink“.

Brioches, Zöpfe, Rosinenbrötchen … ich finde Gefallen an diesen herrlich luftigen Backwaren, die immer gelingen, wenn man einige Grundregeln beachtet, die nötige Zeit des Wartens mitbringt und – wenn man nur die richtige Rezeptur in die Hände bekommt.

Erst kürzlich schickte mir eine Freundin das Rezept für einen CHINOIS, einen Kuchen aus Hefeschnecken, gefüllt mit einer Creme (*), auf das sie schwört. Vielleicht zur besseren Verständlichkeit: Der Chinois – der Klassiker – kommt aus Frankreich, ist ein Kuchen aus Schneckennudeln – eigentlich ein Brioche-Teig – die nicht einzeln gebacken, sondern zusammen in eine runde Kuchenform gesetzt werden, mit einigem Abstand, sodass sie genügend Platz haben, schön aufzugehen. Schon nach ein paar Minuten in der Röhre beginnt das wunderbare Wachstum, dem man praktisch zuschauen kann, und endet nach etwa einer halben Stunde, dann nämlich haben sich die einzelnen Schnecken dicht zusammen gekuschelt und eine schöne, goldgelbe Farbe angenommen.

(*) Gefüllt wird der Chinois traditionell mit einer Crème Pâtissière, da ich aber oft nicht allzu viel Zeit habe, gehe an die Sache eher locker heran und lasse mir für die Füllung immer etwas Neues, Einfacheres einfallen. Davon aber später mehr.

 

Dieser Hefeschnecken Kuchen mit einer Füllung aus Puderzucker, Butter, Zimt und Tonkabohnen war ratzfatz aufgefuttert.img_20161006_124327

Aber mal langsam, von Anfang an.

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Lavazza A Modo Mio

Die Kaffeekapselmaschine LAVAZZA A MODO MIO Minu im Test

Eigentlich ist unser Bedarf an Kaffeemaschinen gedeckt. Nun hat sich aber doch noch eine weitere, eine Kaffeekapselmaschine, dazu gesellt: die LAVAZZA A MODO MIO Minu (Minù) – die kleinste und puristischste unter den Kaffeekapselmaschinen von Lavazza. Das Angebot war verlockend und wir hätten zudem mal wieder einen guten Grund, einen kleinen Test zu starten. Über die Farbe – fuchsia – lässt sich streiten. Wir mochten sie zunächst überhaupt nicht, inzwischen gefällt sie uns recht gut. Ist mal was anderes und – eine Sache der Gewöhnung.

„Das einfache Kapselsystem“, so der Hersteller, „macht das Zubereiten von gutem italienischen Espresso einfach wie nie zuvor“. Nun, das ist nichts Besonderes, das macht eigentlich jede Kaffeekapselmaschine ebenso.

Lavazza a Moda Mio _ Kapseln
Die Kaffeekapselmaschine LAVAZZA A MODO MIO MINU in Fuchsia ist ein Hingucker. Wir haben getestet, was sie sonst noch kann – außer glänzen.

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Rhabarbersaft

Rhabarbersaft – Erfrischendes von der Stange

Rhababersaft Sommercocktail
Rhabarbersaft auf Eis, mit prickelndem Mineralwasser aufgefüllt. Dazu ein Schuss Zitrone oder Limette und ein Zweig Minze.

Fast könnte man annehmen, Rhabarber sei ein nur etwas zu sauer geratenes Obst. Doch weit gefehlt: Rhabarber ist ein Gemüse, mit dem unter Zusatz von Zucker auf vielfache Weise sehr frische und fruchtige Kompotts, Chutneys, Saft, Sirup und herrliche Kuchen entstehen.

Unser Favorit derzeit: eine unkonventionelle Mischung zwischen Saft und Sirup (dickflüssiger als Saft, leichter als Sirup – wir nennen es der Einfachheit halber Saft ) und damit perfekt geeignet als Basis für erfrischende Sommerdrinks mit Alkohol oder, wie wir es vorziehen, ohne.

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